Das Findling Wochenende #Part 1

Ein aufregendes Wochenende begann mit dem Freitag.

Da Kind klein am Samstag an ihrer Schule den „Tag der offenen Tür“ hatte und das OSHchen hier dem Schulelternbeirat angehört gab es noch einiges vorzubereiten.

Also suchte ich im Keller die Demo für die SEB Cafeteria zusammen.

Auf einmal maunzt es neben mir.

Ich erschrak ganz fürchterlich – stand da doch urplötzlich eine fremde Katze neben mir!

Ich sprach sie an und bekam auch Antwort. Sie ließ sich sofort anfassen und ich sah am Fell und an dem mageren Eindruck, dass sie nicht erst seit heute in unserem Keller saß.

Ich schloß die Tür und besorgte erstmal Wasser und Futter aus der Wohnung, ebenso füllten wir schnell ein Katzenklo mit Streu, für den Fall, dass sie bis zum Samstag hätte bei uns bleiben müssen. Tierärzte und Tierheim wollte ich nicht nach Feierabend noch raus klingeln. Chip auslesen kann man ja auch dann am Samstag, dachte ich mir.

Den Köttelchen im Kellerraum und dem ausgerupften Fell in der Teddykiste nach zu urteilen kam es auf die Nacht eben dann auch nicht mehr drauf an.

Die alte Katzendame bedankte sich schmusend und schnurrend erstmal für die Mahlzeit und das Wasser und ich überlegte ergebnislos, ob ich irgendwo in der Umgebung ein Suchplakat gesehen hätte.

Mit dem WeltbestemEhemann sinnierte ich darüber, wieso das Besucherkätzchen uns nicht aufgefallen ist. Täglich ist jemand von uns im Keller. Die Türen sind im UG immer alle auf, auch zum Treppenhaus hin. Wieso ist sie nicht einmal rauf gekommen? Wann hatte sie die Möglichkeit ins Haus zu kommen?

Letztendlich gab es nur eine Möglichkeit und die war erschreckend! Das letzte Mal, dass die Haustür eine Weile auf stand, da wir zwischen Garage und Haustür hin und her sind, war am letzten Sonntag! Das wären dann jetzt 5 Tage und Nächte ohne Futter und Wasser!

Zum Glück durften wir sie noch lebend finden!

Nach einer Weile kam zu meiner Keller-Katzen-Sitzwache auch mein Kind klein hinzu und rief sofort aus: „Uschi! Was machst Du denn hier?“

Und die Dame antwortete ausgiebig und begrüsste Kind klein.

Die kleine Kellerassel war also eine Nachbarin.

Umso besser!

Telefon geholt und entsprechende Nachbarn angerufen: „Sagt mal, vermisst ihr Eure Uschi? Ja!, Dann bring ich sie euch jetzt mal und erzähle Euch die dazugehörige Geschichte. Zumindest den mir bekannten Teil!“

Die Familie war dankbar, die Tochter des Hauses weinte vor Freude. Und Uschi wird uns hoffentlich demnächst nur noch lautstark besuchen…. Heimlich im Keller find ich eindeutig ungeeignet.

 

 

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