Das Findling Wochenende #Part 2

Oberschwester Hildegard war mit ihrem Mann, nachdem die Kinder beide ausgeflogen sind heute, zu einem besuch auf unserem Dorfweihnachtsmarkt.

Nach 2 Tässchen Kakao, einer Bratwurst und einem Spenden-Trödel-Kauf am Tierheim Stand, Pläuschchen hier und Pläuschchen dort machten wir uns wieder auf dem Heimweg.

Kind groß hatte sich ebenfalls mittlerweile bei uns eingefunden. Übrigens mit Familienzuwachs in Form eines unbedingtunabkömmichen Haushaltsgegenstand als Losbudengewinn – wer benötigt nicht unbedingt einen Eierkocher…..

Nungut!

Also…

Wir auf dem Heimweg. Ca. 18:00 Uhr, also dunkel draußen.

Auf einmal, an der Ecke, kurz vor dem Ende des Marktes steht ein Knirps vor mir.

Ca. 2 Jahre alt – männlich (haarscharf aufgrund der Kleidungsfarbkombi kombiniert).

Weinend und sich suchend umschauend.

OSHchen also ab in die Hocke und das Kind angesprochen. Es schaute nur zwischen dicken Krokodilstränen hervor.

Ich mich nun auch umgesehen…. kein Erwachsener, der sich darum schert, dass ich dieses Minikind anspreche.

Okay… also muss hier dringend eine Mutti gefunden werden.

Ich nahm das Männlein also auf den Arm, er hörte auf zu weinen (das Urvertrauen von Kindern ist echt überwältigend: großer Mensch und „auf den Arm in großer Not“ – fast alles gut).

Ich auf die nächste Menschentraube zu: „Guten Abend, gehört der Knirps hier her? Nein! Danke – Bitte -Wiedersehen!“

Ich schaute mich um und ging als nächstes auf eine Traube Menschen zu, die ebenfalls Knirpse bei sich hatte. ähnliches Alter, in der Hoffnung darauf, dass sich Mütter in unserer Metropole *hust* eben kennen.

„Guten Abend! Sagt mal, kennt ihr den Knirps? Eierhandelt es sich um einen Vermisstenfall größten Ausmaßes! Mutti ist weg!“

Murmel – Denk – Mütze und Schal vom Kind mal lupfen um mehr vom Gesicht zu erkennen.

„Ach ja…. das ist doch der „Knirps“ von „Mutti“!“ Die steht dort drüben.

Ich mit Knirps also zu der Gruppe und konnte ihn an Mutti übergeben. Diese hatte noch nicht bemerkt, dass er weg war. Spielte die ganze Zeit mit den anderen Kindern, entfernte sich unbemerkt.

Nach dem üblichen Dankes-Gerede gehe ich wieder zu meinen Männern. Die sich am letzten Fressbudenstand Richtung Heimat mit Freunden von uns unterhielten und sich wunderten, wieso ich nicht kam.

OSHchen also kurz die Geschichte erzählt.

Einziger Kommentar des WeltbestenEhemannes: „Was Du dieses Wochenende so alles findest!“

 

Eine Verlustlose Adventszeit wünscht Euch Eure

Oberschwester Hildegard

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2 Kommentare zu “Das Findling Wochenende #Part 2

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