Huch….

…vor zwei Tagen haben ich noch zu meinem Mann gesagt:

„Guck mal, nur noch knapp 60 Besucher und das Blögchen hat die 5000er Marke geknackt. Vielleicht klappt das ja dieses Jahr noch!“

Und heute sehe ich, 5.135 Besucher.

Leute ich bin geflasht!!!

Danke! Danke! Danke!

Ich freue mich über jeden einzelnen von Euch.

Schreibt ruhig noch etwas fleissiger Kommentare, ich freue mich sehr, wenn ich mit Euch schwätzen kann.

Ruhige Nacht da draußen!

Happy Halloween!

Happy OSHchen!

Happy

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Leider jetzt auch politisch bestätigt…. Kuriosität 2

Manchmal kann ich gar nicht so viel essen wie ich k….n möchte ….

Und so eine Entscheidung zu Zeiten, wo unser Europa aufgrund der Flüchtlingswelle bestimmt das ein oder andere Medikament sehr gut gebrauchen könnte….

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/64619/Keine-Weiterverwendung-nicht-verbrauchter-Arzneimittel

 

OSHchen, Kopfschüttelnd

Vorstellungsgespräch

… mal wieder eins…

Und was macht das OSHchen nun?!?

Gerade frisch in der Praxis angekommen… Nette Kollegen, netter Chef, relativ nette Chefgattin…

Aufgabengebiet ansich überschaubar, einerseits echt anspruchslos, andererseits sowas völlig anderes und viiiiiieeeeel neues zu lernen. 

Nicht das ich bange wäre vor dem Lernen, aber so richtig doll sind diese Abrechnungsakkrobatik Themen nun nicht. 

Das zurückliegende weitere Gespräch bringt mich zurück in heimische Gewässer: Beratung, Begutachtung, Pflegefachliches….

Gehalt ein weiterer Schritt zurück, vorerst. 

Dafür wieder zusätzliche Altersvorsorge, mehr Urlaub (vor allem ungebunden) und weitere Möglichkeiten der Bezuschussung. 

Bei deutlich freierer Zeiteinteilung. 
Und nun…..???

Nonplusultra Konversation…

*ring ring*

„Praxis Dr. Heilewelt, Oberschwester Hildegard, Guten Tag“

„Ja hier ist Meyer, Gerti – 22.02.1937! Der Doktor war zum Hausbesuch da und hat dann gesehen, dass die Telefonnummer in dem Flachcomputer (Anm. d. R.: Tablet) falsch ist. Er sagt, das kann man nur ändern, wenn ich in der Praxis anrufe.“

„Sehr gerne Frau Meyer, ich schaue direkt nach. Wir haben die Nummer ‚vier-drei-sechs-null-sieben-sieben‘ hier stehen.“

„Nein, die ist falsch. Meine Nummer lautet: dreiundvierzig-sechzig-siebenundsiebzig!“

*kicher*“Gute Frau Meyer*gickel*ist schon notiert*entschuldigen Sie bitte die Unannehmlichkeit.“

Oberschwester Hildegard,

prustend vor Lachen….

Ja was sagt man…

… wenn da einer kommt, der ja nun eigentlich ein Gutachten braucht, damit er seinen Führerschein wieder bekommt und der dann, uuunauffällig nochmals einige Minuten nach der Erklärung dass ein Alkohol- und Drogenscreening gemacht wird, nachhakt, wie lange man denn wohl Alkohol so nachweisen könne…. 

Nach der Erklärung, dass diese Werte nichts über das letzt Wochenende verraten, wohl aber, wenn das „Wochenende“ bereits 365 Tage pro Jahr zu dauern pflegt, schien nicht unbedingt Beruhigung zu bescheren …

Tja…. Good Luck…. Und wenn nicht, dann gehört so jemand eben nicht hinters Steuer! That’s life….

Oberschwester Hildegard als Dozentin

Huiuiuiui….

Heute saß das OSHchen wieder mal in der Abendschule…. Weiterbildungsakademie….

22 angehende WBLer / PDLer / ELer die Autokorrektur macht daraus übrigens auch nette Bezeichnungen Übler / Adler / Eier nur mal so am Rande bemerkt 😉

Also… so hat das OSHchen sich mal wieder in ganz andere Sphären begeben.

Und was soll ich sagen… es hat richtig Spaß gemacht, obwohl das Thema so trocken ist.

Also sowas von trocken….. die Sahara ist ein Moor dagegen…

Pflegetheoretische Grundlagen – Die Geschichte der Pflege – Pflegetheoretikerinnen und ihre Theorien und Modelle etc……

Klar – interessant … irgendwie … aber doch eigentlich eher für die „Stillarbeit“ gedacht … wenn man sich selbst bestrafen beschäftigen will, abends vorm Kamin im Winter … eingeschneit … auf der Alm … in einem Land ohne Bernhardiener zur Rettung … auf dem Mars ….

Die Teilnehmer sind nett und motiviert … und wir werden es alle (alle Übler, Adler und Eier) überleben … Tschakka!

 

Motiviert,

 

Euer OSHchen

 

Kuriosität 2

Medikamenten Management….

In der Altenpflege wird die Medikamentenversorgung der Bewohner mit dem Hausarzt über Bewohnerbezogene Rezepte gestaltet. Dies erwähne ich extra, da es im Gegensatz zum Krankenhaus, wo es über den Stationsbedarf geregelt wird, eben ein Unterschied ist.

Natürlich bezahlen die jeweiligen Krankenkassen des Bewohners diese Medikamente, wie bei jedem nicht-pflegebedürftigen auch.

„So weit – so gut“ die Erste…..

 

Die Vorgaben zur Medikamentenlagerung (Räume und/oder Schränke) werden für Altenheime ebenso hoch gehalten, wie für Apotheken selbst. Wir sprechen hier von Temperaturen, Sauberkeit und ähnlichem. Dieses muss man sogar regelmäßig durch einen Apotheker kontrollieren und protokollieren lassen. Täglich die Kühlschranktemperatur notieren etc.

„So weit – so gut“ die Zweite….

 

Unsere Ausgaben im Gesundheitssystem sind so hoch wie in kaum einem anderen Land.

„So weit – so gut“ die Dritte….

 

Bei älteren Menschen werden immer wieder mal Medikamente abgesetzt, umgestellt oder die Menschen versterben einfach ohne ihre Packungen aufgebraucht zu haben.

„So weit – so gut“ die Vierte….

 

Was passiert mit diesen Medikamenten, die dann nicht mehr von diesem Menschen selbst genommen werden?

Diese Medikamente landen ausschließlich im Müll! Sie werden entsorgt! Gute Medikamente, um die viele Menschen in anderen Ländern dankbar wären.

Die meist auch viele andere Menschen im selben Heimchen von ihren Ärzten auch verordnet bekommen.

Oft sogar welche, deren Vorrat im selben Raum, direkt über/unter/neben dem „jetzt nicht mehr Einnehmenden“ bevorratet werden.

 

In meinem kleinen Heimchen kam es monatlich zum Verwurf einer großen Apotheken Kiste (etwas kleiner wie diese Falteinkaufskörbe) voller Medikamente. Und zwar nicht mit Umverpackung drumrum, die ja auch Platz wegnimmt, sondern die einzelnen Blister.

Man muss sich nur mal vorstellen, wieviel Geld das ist! Wieso darf dieses korrekt gelagerte Medikament nicht von Bewohner Y auf Bewohner Z weiter gegeben werden?

Neiiiiin…… die Vorschrift (MDK und Prüf- und Teilhabebehörde) sagt, dass das umgehend (mündl. bekam ich sogar schon die Aussage innerhalb von 24h) aus dem Heimchen zu entfernen ist.

Das geht ja sogar so weit, dass aufgrund der Besonderen Rezept und Dokumentationslage bei BTMs Unangebrochene Packungen Morphine (mehrere Hundert Euro), die jemandem verordnet wurden, der dann evtl. schnell verstirbt , nicht (gerne auch erst per aufwendigem Papierkrieg und besonderer Dokumentation) zurück gegeben werden können um weiter genutzt zu werden (irgendjemand wird wohl kurz drauf die selben Ampullen verordnet kriegen) oder vielleicht sogar per Papierkrieg dem verordnetem Hausarzt für den Notfallbedarf ausgehändigt werden dürfen. Nein, dieses Medikament wird, kaum dass es die Apotheke verlassen hat, ungenutzt vernichtet werden müssen, wenn es nur einmal auf Herrn Müllermeierschulz ausgegeben wurde…..

Größenwahnsinniges, reiches, deutsches Gesundheitssystem….

 

Kopfschüttelnde Grüße,

Euer OSHchen